Beginnen wir mit etwas positivem: Das Setting im Mailand um 1850 ist grossartig. Die Geschichte an sich liest sich flüssig, der Schreibstil im Fechterjargon ausgedrückt ganz Passabel. Leider ist das wie im Klappentext versprochen keine enemys to lovers romance. Der Romance Anteil ist ultra slowburn und kommt erst im letzen Drittel etwas zum Zuge. Vorher vertieft dich die Story sehr ins Fechten.
Man hätte etwas mehr aus dieser eigentlich gut gedachten Geschichte machen können. Leider bekommt man zu Valentino überhaupt keinen Zugang, da er gar nicht so oft vorkommt und kaum spricht. Daher hat mir die Tiefe einiger Charaktere gefehlt.