Magnolia Parks von Jessa Hastings ist für mich eine ziemliche Enttäuschung gewesen. Als ich gehört habe, dass das Buch verfilmt wird, war ich neugierig und habe es in Angriff genommen. Doch nach dem Lesen kann ich sagen, dass ich mir den Film wahrscheinlich sparen werde – und das Buch war auch nicht viel besser.
Die Geschichte dreht sich um zwei Menschen, die sich lieben, aber nie wirklich ehrlich zueinander sind. Man hofft ständig auf eine Entwicklung, auf ein Wendepunkt, an dem die Charaktere endlich Klarheit finden – doch am Ende ist man genau da, wo man am Anfang stand. Der einzige Unterschied? Ein weiterer Mann leidet jetzt auch. Das war für mich extrem frustrierend, weil sich die ganze Geschichte nicht wirklich weiterentwickelt.
Ein weiteres großes Manko für mich waren die ständigen und detaillierten Beschreibungen der Kleider und Marken. Es war oft übertrieben und unnötig, weil es für die Handlung absolut keine Bedeutung hatte. Man kann sich sowieso kaum vorstellen, wie die Outfits genau aussehen und es trägt nichts zur Charakterentwicklung oder Handlung bei.
Alles in allem kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Es ist eine Geschichte über unaufgelöste Konflikte und wiederholtes Drama, ohne dass sich am Ende wirklich etwas verändert. Wenn man eine Geschichte sucht, die einem etwas bringt oder einem wenigstens ein Gefühl der Erfüllung am Ende vermittelt, ist Magnolia Parks meiner Meinung nach keine gute Wahl.