Bevor ich das Buch gelesen habe, wusste ich nichts über Frida Kahlo. Obwohl es nur eine Romanbiografie ist, erfährt man so einiges über Frida. Ihre Selbstzweifel und gleichzeitige Stärke. Wie sie sich versucht zu emanzipieren und in ihrer Malerei aufgeht. Im berühmten Diego Rivera, ihrem Ehemann hat sie ein Förderer ihrer Kunst gefunden. Doch die Beziehung zu ihm ist nicht so einfach.
Dank einer Ausstellung in New York und einer Einladung für eine Ausstellung nach Paris findet sie immer mehr zu sich und ihrer Kunst.
Frida trifft gleichgesinnte, starke Frauen und knüpft immer wieder wichtige Kontakte zu anderen Künstlern.
Ihr Leben ist gezeichnet durch einen schweren Unfall in jungen Jahren. Ihre Verletzungen waren so schwer, dass sie körperlich durch Schmerzen teilweise sehr eingeschränkt war und nur in der Malerei wirklich zur Ruhe kam und alles um sich herum vergessen konnte.
Sie war eine bemerkenswerte Frau, wenn auch sie mir nicht wirklich sympathisch war. Ihre Bilder sind nicht mein Ding, doch Geschmäcker sind verschieden.
Das Buch gibt einen guten Einblick in die Persönlichkeit Frida Kahlo und ist gut geschrieben, so dass man es leicht lesen kann.