Ich habe das Buch f¨ür eine Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut, da ich ein grosser Fantasyfan bin- vorallem liebe ich Geschichten, in denen es um Vampire geht.
Doch dieses Buch hat mich leider so enttäuscht. Bis zur Hälfte musste ich mich richtig zwingen, weiterzulesen. Ab dem dritten Teil wurde es spannender und es fiel mir leichter, an der Geschichte dranzubleiben. Mit den beiden Hauptcharakteren konnte ich mich aber nie anfreunden. Der Vampir ist bestimmend und besitzergreifend, so dass es in manchen Szenen auch übergriffig wirkt (meiner Meinung nach). Die Hexe wird dargestellt als die Frau in Not, die eben von dem “starken” männlichen Vampir gerettet werden muss. Gegen Ende der Geschichte tritt sie etwas kraftvoller und auch bestimmter auf, jedoch mag das Gleichgewicht iwie nicht mehr hergestellt werden.
Speziell an dem Buch ist, dass Fiktion mit echten historischen Begebenheiten verbunden wird. Leider wurde damit mein Interesse auch nicht wirklich geweckt, ich kann mir aber vorstellen, dass es für Personen, welche sich für Geschichte interessieren, ein grosses Plus ist.