(Inhalt vgl. Cover)
Den ersten und zweiten Teil des Buches fand ich interessant, insbesondere das Thema “Neusprache” sowie das dauernde anpassen/korrigieren/verändern der Vergangenheit.
The changeability of the past is the basic theory of Ingsoc.
It is a piece of history that they have forgotten to falsify.
Ein Überwachungsstaat würde sich heute anderer Methoden und Werkzeuge bedienen als der Autor vor 80 Jahren angenommen hat, dass sie 1984 zum Einsatz kämen. Aber in einem gewissen Rahmen ist er immer noch denkbar resp. existiert in einzelnen Staaten nach wie vor. Was mir gar nicht gefallen hat, ist der dritte Teil. Von den detailliert geschilderten und wiederholten Foltermethoden muss ich mich erst einmal erholen. Es wäre nicht nötig gewesen, diesen Teil der “Umerziehung” so ausführlich zu beschreiben.
We want to meet again where there is no darkness. (= ausserhalb der Folterkammer)