Ich lese nicht so oft Thriller, doch die Bücher von Karin Slaughter mag ich sehr gerne, vorallem die Reihe um Will Trent habe ich verschlungen.
Doch diese Geschichte konnte mich nicht so packen, wie Andere von der Autorin. Sie ist flüssig geschrieben, doch es fehlt ihr an Spannung und manchmal ziehen sich die verschiedenen Handlungsstränge etwas zu sehr hin.
Die Geschichte verpackt so einige Themen, die in den 70er Jahren von wichtiger Bedeutung waren, wie Gleichberechtigung der Frauen, Rassismus und Homophobie. Hier hatte ich das Gefühl, das die Autorin gut recherchiert und die Zeit real wiedergegeben hat. Dadurch wurde jedoch die Geschichte um den Polizistenmörder etwas in den Hintergrund gerückt.
Die Charaktere wurden sehr detailliert und authentisch dargestellt. Doch so richtig warm wurde ich nicht mit den Hauptcharakteren. Es waren alles Einzelspieler und nur auf sich bedacht, was vielleicht etwas überspitzt zu der Zeit passt.
Alles in allem war es eine gut recherchierte Geschichte, die jedoch aufgrund der fehlenden Spannung nicht zu den besseren Werken von Karin Slaughter gehört.
Die Autorin an sich kann ich jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen, ich würde jedoch eher die Reihe “Georgia” um Will Trent empfehlen.