Das Buch zu lesen war wie eine Reise durch Zoras Gedanken. Schon vor dem Lesen fragt man sich, wie Zora 60 Jahre lang ohne ihren Vater gelebt und durchgemacht hat. Wer ist der Täter? Warum wurde bis jetzt nichts unternommen?
Doch vorab gesagt: dieses Buch ragt heraus durch ihre speziellen Schreib- & Erzählstil. Es gleicht einem Mosaik. Mit jeder Seite wird das grosse Ganze klarer.
Empathen werden dieses Buch lieben. Es kann dem einen oder anderen das Herz zereissen, wenn man erfährt was Zora durchmacht und erlebt.
Mich persönlich hat das Buch nicht völlig aus den Socken gehauen. Der etwas andere Schreibstil und der mosaik-artige Verlauf des Buches hat mich leider etwas verstört.
Dennoch ein sehr guter Ansatz, ein guter Gedanke. Insgesamt 3 von 5 Herzen.
Empfehlen kann ich es allen, die gut mitfühlen können/wollen, oder mal etwas völlig anderes lesen wollen.