Für Kaija beginnt ein neues Kapitel ihres Lebens. Zusammen mit ihren Eltern zieht sie zur eigenwilligen Grosstante Josepha in die Kleinstadt, die ihre Mutter einst verlassen hat. Während ihre Eltern sich eher zurückziehen, muss Kaija ihren Weg allein finden und so fühlt sie sich isoliert. Alte Freundschaften brechen ab und neue sind schwer zu knüpfen. Auf der Suche nach Zugehörigkeit und ihrer eigenen Identität kommen jedoch nach und nach Geheimnisse ihrer Familie ans Licht.
Kaija kämpft dabei mit Ängsten und Unsicherheiten und auch ihre Mutter Ruth sowie Grosstante Josepha werden mit belastenden Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Gemeinsam erleben sie, wie das Leben in dem alten Haus ihnen eine neue Chance bietet, Wurzeln zu festigen und Nähe zu finden.
In “Von da weg” wirft Tamara Bach einen sensiblen Blick auf Familie, Freundschaft und den Begriff von Zuhause. Durch die drei Perspektiven von Kaija, Ruth und Josepha gelingt es der Autorin, die Erfahrungen der verschiedenen Frauen aus ihrer jeweiligen Zeit Platz zu geben.
Wie man es von Tamara Bach kennt, ist auch «Von da weg» ein ruhiges Buch, das nur schon durch den Schreibstil fasziniert. Dazu kommen die eindrücklichen Gedankengänge der drei Frauen, der Umgang untereinander.
Fazit:
“Von da weg” ist ein feinsinniger, humorvoller Roman über das Erwachsenwerden und den Mut zum Neuanfang – in jedem Lebensalter.