Die Fortsetzung der Rabenwinter Saga trägt uns auf Rabenschwingen in eine ganz andere Richtung als erwartet! Es wird eine wenig schwierig, hier eine Rezension zu schreiben, ohne den Inhalt zu spoilern, aber ich versuche es mal…
Die erste Hälfte des Buches zieht sich etwas, hier reiten wir erst auf das Abenteuer zu und die Reise ist eine gefühlte Ewigkeit lang. Aber dann, nach ziemlich genau 50% kommt richtig Geschwindigkeit auf – ein Ereignis reiht sich an das nächste und der Plan der Truppe nimmt an Fahrt auf.
Wir lernen einige neue und interessante Charaktere und Wesen kennen und tauchen tief in die nordische Mythologie ab. Und eins kann ich sagen – nichts ist so wie es scheint.
Smilla ringt mit Ihren Gefühlen, ihrer Trauer und ihrer Zerrissenheit deswegen. Das bekommen wir im ganzen Buch zu spüren – manchmal war es etwas nervig, aber immer sehr nachvollziehbar. Schliesslich hat sie am ende von Band 1 herausgefunden, dass der Mann, den sie liebt ihre Familie ermordet hat…
Auch die Kameradschaft der Wilden Jagd wird zunehmend auf die Probe gestellt, doch die Freunde beweisen sich in jedem Kampf.
Am Ende des Buches habe ich bitterlich geweint (ich bin absolut kein emotionaler Leser, das soll schon was heissen!) und war mit dem Ausgang des Buches aber sehr zufrieden.