Der Krimi überzeugt nicht wirklich - zu viel Nebensächlichkeiten und Nebenstränge - so dass von der eigentlichen Geschichte nicht grad viel bleibt - zudem geht die Rechnung letztendlich nicht auf!
Gleich zu Beginn steht man mit dem Mönch am Bett des schlafenden Leandro, als dieser ‘für Mathilde’ zusticht, eine Christrose platziert - und sich aus dem Staub macht… War da wirklich einer der Mönche vom Mont-St.Michel kriminell - oder ist’s nur eine Verkleidung - ud wenn letzteres, wer steckt darin?!
Die Polizei tappt im Dunkeln, die Eltern des Opfers haben sowieso das Gefühl, diese wären überfordert, arbeiten schludrig, kommen nicht in die Gänge. Da ist Henri froh, bei einer Polizei-Tagung auf seinen alten Freund Philipp zu stossen. Da Henri gesundheitlich angeshclagen ist, bittet er diesen um Hilfe. Philipp sagt zu und beginnt den Fall aufzurollen - er merkt schnell, dass da mehrere ein Motiv hätten, sehr beliebt war Leandro nicht - und nicht grad der ‘softe Typ’ - Schlägereien, Frauengeschichten…
Daneben agiert ein Geheimbund, an dessen Sitzungen man ebenfalls dabei ist - doch WAS soll dieser Strang? Warum ist der Grossmeister dabei? Was ist aus dem Novizen letztendlich geworden? Gab’s ein Nachspiel? - Das bleibt alles im Dunkeln - angebrochen - nicht zu Ende geführt…
Philipp löst zwar den Fall - und man ist überrascht, wer’s letztendlich war - doch stimmt es auch? Ein Motiv gibt es, ja - doch kurz zuvor wurde eine Episode aufs Tapet gebracht, die nicht zu Ende gedacht und verfolgt wurde. Zudem wurde bei einem Indiz eine DNA gefunden, die zwar auf nahes verwandschaftliches Verhältnis zum Täter schliessen liess, aber nicht identisch ist mit jener der Mordwaffe - auch das wird nicht weiter ausgeführt, bzw. aufgeschlüsselt.
Es hat wirklich gute Abschnitte, auch Spannung - aber wiederum grossmehrheitlich ausschweifender Tourismusführer - diesmal weniger Kulinarik, dafür mehr Liebesleben zwischen Pfilipp und Odette… Ein schaler Geschmack bleibt…