Ein Coming-of-age Roman über drei Kinder aus dem Dorf, welche wir über ihren Schulabschluss und Auszug aus dem elterlichen Haus in ihr Studierendenleben begleiten. Sie haben das Gefühl, nun müsse das Leben endlich cool, abwechslungsreich und abenteuerlich sein, genau so wie sie es sich immer vogestellt hatten. Jedoch kommt es ganz anders. Gefangen in ihren jeweiligen, eher introvertierten Charakteren, haben sie schnell den Eindruck das Interessante am Leben findet ohne sie statt. Ständig sind sie zu spät oder gar nicht da. Ein Buch über jugendlichen Eifer, Idealismus und den Sinn des Lebens.
Ilona Hartmann schreibt witzig und intelligent, einige Kapitel sind kaum mehr als zwei, drei Sätze, bringen aber das Wesentliche auf den Punkt. Ein Zitat zum Schluss: “…dass ich so viel übers Sterben nachdachte, dass ich irgendwann meinen eigenen Tod verpassen würde”