Das Buch ist zwar recht spannend, die Welten sehr bildhaft beschrieben, jedoch dümpeln die Charaktere der Protagonisten zumindest am Anfang der Handlung etwas flach in der Gegend herum. Dies mag daran liegen, dass sie alle ohne Erinnerung auf
eine fremde Welt kommen sind, ohne zu wissen warum und was auf sie zukommt. Sie erfahren nur, das sie 7 Welten durchschreiten müssen und es am Ende jeder Welt immer ein Tor weniger gibt. Verlust ist also vorprogrammiert
Das Labyrinth selbst tritt - zumindest im ersten Buch - nur durch seine Welten, die Verbindungstore und die eher nebulös beschriebene Gefahren in Erscheinung, die irgendwie mit den Protagonisten selbst in Zusammenhang zu stehen scheinen.
Richtig in Fahrt kommt die Geschichte erst etwa in der Mitte des Buches als es um die erste „echte“ Entscheidung geht.
…nämlich das Gleichgewicht zwischen Toren Benutzern herzustellen.
Die zweite Welt in der sie landen, fordert die Übriggebliebenen schon mehr und es kristallisieren sich erste Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit in den Bewußtseinen der unfreiwilligen Gefährten.
Da der Spannungsbogen bis zum Ende weiter steigt und die Tendenz dazu neigt, daß das Labyrinth im nächsten Band nun wirklich endlich „mal wach wird“, habe ich mir eben den zweite Teil bestellt. Man will ja doch wissen, wie es weiter geht und unterhalten wird man mit der Geschichte recht gut.