“Gras” ist eine spannende Dystopie, die zeigt, wie eine Grasart eine komplette Stadt unbewohnbar machen kann. Durch die abwechselnde Darstellung vom Beginn des Ausbruches zu der heutigen Situation und dem Überlebenskampf von Nathalie jetzt, wird es nie langweilig. Obwohl ich nicht ganz alle Entscheidungen von Nathalie nachvollziehen konnte, empfand ich sie doch als einen starken Charakter, mit dem ich mitgefiebert habe. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die längeren Kapitel haben sich kurzweilig angefühlt. Wer also Lust auf eine Dystopie in Berlin hat ist hier genau richtig. Die anderen Bücher von Bernhard Kegel werde ich mir auch noch genauer ansehen.