Die Schriftstellerin Audrey Leester sucht die Abgeschiedenheit in einem einsamen Haus in den Wäldern von Luisiana um ein neues Buch zu schreiben. Ihr Vermieter, der charmante Brandon Petou ist allgegenwärtig und bald merkt sie, daß mit ihm etwas ganz und gar nicht stimmt.
Die Geschichte liest sich flüssig durch wobei sowohl die Personen als auch die Umgebung ansprechend und bildlich beschrieben wurden. Die Erzählungen springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und man erfährt nach und nach was Brandon alles durchlebt hat. Zunächst wird die Spannung nur langsam aufgebaut und teilweise erscheint es auch etwas zu schnulzig. Doch nach der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, so daß man gebannt mitverfolgt welch schreckliche Geheimnisse Brandon verbirgt. Es kommen immer mehr grausame Details ans Licht, wobei die brutale Vorgehensweise von Brandon dem Ganzen das gewisse Etwas verleihen, da man nicht wirklich damit gerechnet hat. Die „Auflösung“ warum er all das getan hat ist überraschend brillant ausgedacht, denn seine eigene verdrehte Welt gerät am Ende gehörig ins Wanken. Leider läßt die Autorin die Geschichte nicht mit diesem ausgeklügelten Ende ausklingen, sondern setzt noch einen drauf und schießt damit völlig übers Ziel hinaus. Das Schluss Szenario entbehrt jeglicher Realität und Logik. Alles in Allem aber ein toller Thriller.