Da es sich hier nicht um eine durchgehende Geschichte handelt, sondern um Kurzgeschichten, Bildergeschichten und lustige Gedichte zum Thema “Monster” kann man das Buch auch prima in “homöopathischen Dosen” lesen, so dass auch Kinder mit Leseschwierigkeiten sinnvolle Abschnitte in fünf bis zehn Minuten lesen können.
Passend zum Buch haben wir dann gemeinsam selbst gedichtet, uns eigene Monster ausgedacht und gemalt, selbst Monsterwörter erfunden. Mein Patenkind hat sogar schon selbst eine kleine Monstergeschichte geschrieben.
Gerade Gedichte finde ich für Erstleser eine prima Sache, denn die Struktur eines Gedichtes hilft beim Erlesen. Wiederholungen schulen die Leseerwartung, die für ein flüssiges Vorlesen sorgt und Gedichte sind durch ihre Lautmalerei und albenen Reime lustig für diese Altersgruppe, auch wenn wir Erwachsenen sie blöd finden. Vor allem kann man Gedichte auch mehrmals lesen, ohne, dass sie langweilig werden.
Ich empfehle das Buch für einen durchschnittlichen Erstklässler für das Osterkörbchen - für manche auch schon zu Weihnachten. Das Thema ist sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet. Die Bilder sind durchgehend eher lustig und schrill als gruselig und düster.