Highland Happiness, Band 4: Susan Sutherland arbeitet als Erzieherin im Kindergarten von Kirkby, nachdem sie ihre Profifussballerinnenkarriere in Schweden nach einer Verletzung aufgegeben hat. Ihr bester Freund Davie Tomlinson hat sich ebenfalls neu orientiert: die Arbeit als Schreiner gibt ihm viel mehr Befriedigung als diejenige als Architekt im Familienunternehmen. Sie sind einfach beste Freunde… oder vielleicht doch mehr, wie die Bewohner Kirkbys schon lange vermuten?
Erster Eindruck: Ein idyllisch wirkendes Cover, das wiederum sehr zu gut zu den anderen Bänden passt.
Dies ist Band 4 der zweiten Reihe um Kirkby, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (ein hilfreiches Personenregister für Neueinsteiger ist vorhanden).
Hach, es ist immer wie ein Nachhausekommen – das leider nur fiktive Kirkby mit seiner Dorfgemeinschaft hat es mir angetan!
Susan hat ihre Sportlerkarriere aufgegeben und ist nach zehn Jahren Malmö wieder zurück nach Kirkby gekommen. Über die Vergangenheit verliert sie nie viele Worte – nur ihr bester Freund Davie kennt die genauen Gründe ihrer Rückkehr. Susan ist der Typ „Aussitzer“: sie spricht Konfliktsituationen nicht gerne an, sondern wartet, bis sie sich hoffentlich von selbst auflösen. Aber leider funktioniert das nicht immer wie gewünscht. Davie weiss das, aber er kann Susan nicht drängen, hat er doch selbst noch ein paar Probleme in seinem Rucksack.
Wer die Kirkby-Reihen kennt, weiss, dass es auch immer viele tierische Protagonisten gibt. In diesem Falle spielen Ernestine „Ernie“, eine Newfypoo-Hündin, und Bertha, ein Schwein, die grössten Nebenrollen.
Die 500 Seiten waren im Nu ausgelesen; mir haben Susan und Davie sehr gefallen. Sehr gelungen fand ich übrigens, dass den Kapitelüberschriften eine fussballerische Note verpasst wurde. Wie im Rezensionstitel angetönt, geht es hier auch um ein ernstes Thema – mehr will ich gar nicht darüber verraten. Und jetzt? Warten auf Nachschub! 5 Sterne.