Bereits die Einleitung zu diesem Abenteuer weckt Neugier: Der Neffe – Edgar Rice Burroughs selbst – stellt den Protagonisten John Carter als exzentrischen, rätselhaften Junggesellen vor. Als Oberst der Konföderierten im Sezessionskrieg verschwand Carter für 15 Jahre spurlos, um unverändert und wohlhabend in New York wieder aufzutauchen. Als er seinen Neffen zu sich ruft, findet dieser Carter bereits tot vor. Im Tresor liegen Testament, ein Manuskript und Bestattungsanweisungen: Der Leichnam soll in einem eigens erbauten Mausoleum in offenem Sarg ruhen – bei nur von innen öffnungsfähiger Tür. Das Manuskript enthüllt Carters fantastische Heldentaten auf dem Mars.
Im ersten Band begegnen wir zwei der fünf humanoiden Mars-Spezies: grüne und rote Marsianer. In komplexen Stammesgesellschaften bekämpfen sie sich erbarmungslos – teils innerspezifisch – um die schwindenden Ressourcen des sterbenden Planeten. Captain Carter fühlt sich in dieser kriegerischen Welt sofort heimisch, denn Kampfmut und Kühnheit zählen hier höchste Tugenden. Unsterblich verliebt er sich in die kostbar gewandete Prinzessin von Helium (einem Hauptkönigreich). Dank der geringeren Gravitation und seiner irdischen Muskulatur verfügt Carter über übermenschliche Kraft – die er in zahllosen Prüfungen beweist. Doch gerade als sich das Glück erfüllen könnte, erwacht er in der irdischen Höhle, in der er einst vor Apachen floh und mysteriös zum Mars transportiert wurde.