Acht Personen befinden sich zusammen auf einer kleinen griechischen Insel. Dann wird eine Person erschossen. Da ein Sturm gewütet hat, konnte niemand von ausserhalb auf die Insel gelangen. Klar ist also, dass jemand von den sieben der Mörder sein muss. Die ganze Story wird aus Sicht von Elliot Chase, der auch auf der Insel war, erzählt. Der Krimi besteht aus vier Akten und in jedem davon fängt man an zu raten, was auf der Insel geschehen ist. Im ersten Akt fragt man sich, wer überhaupt erschossen wurde. Im zweiten fängt das Rätseln um den Mörder an und da gibt es ganz verschiedene Theorien. Im dritten Akt sieht man das Verhalten der sieben Verdächtigen und rätselt weiter, bis dann im vierten Akt die Auflösung kommt. Das ist kein actionreicher Krimi, aber Michaelides versteht es vom Anfang bis zum Ende die Spannung aufrecht zu erhalten. Er spielt mit den Lesern ein Verwirrspiel, was mir richtig Spass gemacht hat.