Liebe auf Rhodos, Band 1: Da die passende Liebe auf sich warten lässt, aber der Kinderwunsch immer drängender wird, beschliesst Nele, mittels künstlicher Befruchtung schwanger zu werden. Um sich abzulenken, schlägt ihr Bruder Marco eine gemeinsame Reise nach Rhodos vor. Die Luftveränderung tut beiden sehr gut, insbesondere Nele, da sie dort im Hotel Rio kennenlernt. Aber kann aus einem Urlaubsflirt überhaupt mehr werden? Rio hat vor Jahren seine Frau verloren – ist er offen für einen Neuanfang? Und was, wenn Nele effektiv schwanger ist?
Erster Eindruck: Das Cover passt sehr gut zu einem sommerlich-leichten auf einer Insel spielenden Liebesroman – mag ich.
Nele und ihr Bruder haben mir gleich von Anfang an gut gefallen (es gibt zwar noch zwei weitere Brüder, die aber in dieser Geschichte keine weitere Rolle spielen). Es ist schön, dass Nele und Marco sich so nahestehen. Marco unterstützt Neles Pläne bedingungslos, ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter. Das ist sehr traurig, wenn die persönlichen Lebenspläne von der eigenen Mutter nicht supportet werden. Das weiss auch Marco nur zu gut.
Rio hat seine Heimat Deutschland nach dem Tod seiner Frau verlassen – auf Rhodos versucht er, wieder Boden unter seine Füsse zu bekommen. Er hat seine früheren Kontakte abgebrochen und versucht, die Tage hinter sich zu bringen mit seiner Arbeit im Hotel, viel Sport und von Zeit zu Zeit einer weiblichen Bekanntschaft. Nele ist ihm gleich aufgefallen, aber da vermutet er noch, dass ihr Begleiter ihr Mann sei. Dieser Irrtum wird bald aufgeklärt und sie kommen sich näher…
„Glück war immer auch eine Entscheidung. Und wenn sie heute keinen Grund zum Glücklichsein hatte, wann dann?“
Das Buch über alte und neue Lebenspläne liess sich flüssig lesen und hat mir insgesamt gut gefallen – auf Rhodos kam ich auch ein bisschen in Urlaubsstimmung und war gespannt, wie die Geschichte nach dem Urlaub weiterging. Ein guter Reihenstart – 3 Sterne.