Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. In den 1840ern in Kanada wird die sechzehnjährige Grace Marks gemeinsam mit einem Mann des Mordes angeklagt und schuldig gesprochen. Jung, hübsch, durchtrieben. Die Drahtzieherin des Mordes an ihren Herrn sowie der Haushälterin. So sieht es die eine Seite. Unschuldig und maximal Mitwisserin, so die andere.
Simon, anerkannter Nervenarzt, will ihrer Psyche auf die Spur kommen und führt Gespräche mit ihr. Und so setzt sich das Buch zusammen: Grace’ Erzählungen, Dr. Simons Perspektive sowie immer wieder historische Texte, Zitate als jener Zeit. Der Hauptstrang ist die chronologische Ausbreitung in Grace’ Leben, bis hin zur Tat.
Detailliert, anschaulich und langsam im Tempo taucht man in die Zeit und Welt ein. Spannend der historische Bezug sowie die kleinen Einschübe.