Sophie, eine Frau in den besten Jahren hat einen Hirntumor, und fährt in ihrer Verzweiflung zu einer alten Frau ins Waldviertel. Bei der Begegnung mit der etwas ruppigen aber sehr ruhigen Lisbeth gerät ihr Verstand ins Stocken, ihr Inneres scheint aufzuwachen. Die Alte ist eine Jenische, die das KZ überlebt hat und nun als Kräuterfrau versteckt im Wald lebt und hellsichtig Sophie mit Ritualen und schweigender Gegenwart begleitet. Sophie taucht ein in die Natur, in den Teich, in den Schlamm, in die Erde, ins Feuer und in den Himmel. Langsam erkennt Sophie, wie die Vernunft ihr Leben behindert und ihre Seele bedrängt, und so beginnt sie Vertrauen zu fassen: Vertrauen in Lisbeth, Vertrauen in ihren eigenen Körper, in ihre Gefühle und ihr eigenes Erleben, ja Vertrauen in ihr Leben.
Eine magische Geschichte, nach einer wahren Begebenheit erzählt, Himmel und Erde, Mensch, Natur, Leben und Ewigkeit verbindend.