Zwei Frauen, Moni und Gloria, beide 70, erinnern sich, waren beste Freundinnen damals. Dabei waren und sind sie so verschieden, die eine, Moni, aus einer armen Verwandtschaft, die andere, Gloria, verwöhnt, betörend schön, schwimmt im Geld und verpasst das Leben. Im Lauf der Jahre begegnen sie sich hin und wieder, erinnern sich, erzählen, auch von ihrem Trip nach Zürich wo’s Moni denkbar unwohl war und Gloria prasste und bluffte wie eine Diva. Gloria despotisch, verwöhnt, vereinsamt, erstickt im Überfluss, in ewiger Jungfrauschaft. Moni zwei Mal verheiratet, vier Kinder, Schriftstellerin – und doch halten sie zusammen, in ihrer gewohnten, schrägen Art. Eine eigenartige Lebens- und Freundschaftsbilanz, schwungvoll erzählt von Moni, und lässt einen doch etwas ratlos zurück.