Da wird im Luzerner Land ein erstochener Mann ohne Nase gefunden, dann ein Ohr in einem Glas, schliesslich die Nase – und ein Laienpfarrer wird vermisst. Mit seiner blumig-kreativen Sprache führt uns Weingartner in die Untiefen allzu menschlicher Existenzen, aktuell in die Missbrauchs- und Verschwiegenheitsszene der katholischen Kirche. Humorvoll, gewürzt mit pikanten Wortschöpfungen geht Kommissar Anselm Anderhub auf Spurensuche, unkonventionell, aber erfolgreich. Schade nur, dass das wahre Opfer eben trotz erfolgreicher Rache Opfer bleibt.
Ein typischer Weingartner-Lesegenuss!