Manuela Sperling ist zurück! Ein zweiter Fall für Manuela Sperling, die man schon aus dem Thriller „Wassermanns Zorn“ kennt. Dieses Mal ermittelt die junge, selbstbewusste Frau an der Seite von Polizeihauptkommissar Henry Conroy.
Ein kleiner Junge ist entführt worden. Da aber bei den Eltern nicht viel zu holen ist, liegt die Vermutung nah, dass es sich um das Werk eines Pädophilen handelt. Gleichzeitig verschwindet die Tierschützerin Rieke Schneider. Sie war einem Mann auf der Spur, der im Verdacht steht illegale Hundezucht zu betreiben. Die Polizei reagiert nicht auf das Verschwinden Riekes und so machen sich ihre beiden Freunde Lea und Ralf selbst auf die Suche. Und auch die beiden tauchen nicht mehr auf…
Zur Abrundung des Geschehens wird die Leiche des ortsansässigen Bauunternehmers Buhrmann aufgefunden. Was ist hier in Hohberg los, einem kleinen Nest an der deutsch-tschechischen Grenze? Und warum tauchen immer wieder die Hunde auf?
Andreas Winkelmann hat mit „Die Zucht“ einer seiner besten Thriller vorgelegt. Das Buch beginnt mit mehreren Handlungssträngen, die letztendlich sehr gekonnt miteinander verknüpft werden. Von Beginn an fesselnd hält sich die Spannung auf hohem Niveau bis zum Ende. Kurze Kapitel, die oftmals mit einem Cliffhanger enden treiben den Leser durch das Buch. Manche Szene ist schon sehr brutal und blutig, doch oft ist es auch die Phantasie, die beim Leser bestimmte Bilder im Kopf entstehen lässt. Super auch die Charaktere: Henry ist er eher kauzige Typ, der seine Frau verloren hat. Doch mit Manuela Sperling kommt frischer Wind in das eingefahrene System. Mit ihrer selbstbewussten, teilweise auch frechen Art weiß sie, wie sie Henry zu nehmen hat und die beiden ergeben schließlich ein klasse Team.