Die Schwestern Madita und Lisabet lieben und streiten sich – wie ganz normale Kinder. Als sich Lisabet eine Erbse in die Nase steckt, kommt sich Madita so viel älter und klüger vor. Und als der Fluss zufriert, schlägt Madita der kleineren Schwester vor, einen Ausflug zu machen. Ein Sammelband mit zwei Geschichten; Illustrationen von Ilon Wikland.
Erster Eindruck: Ein stabiles Hardcover mit viele Zeichnungen – gefällt mir gut.
Der Sammelband enthält die beiden folgenden Geschichten: „Als Lisabet sich eine Erbse in die Nase steckte“ und „Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita“.
Als ich das Buch in die Hand nahm und mal durchblätterte, habe ich gedacht, dass dieses mir bis dato unbekannte Buch wohl eines der frühen Werke der Autorin gewesen sein müsste. Aber weit gefehlt, denn die beiden Geschichten datieren „nur“ aus den Jahren 1991 resp. 1993. Aufgrund der für mich nostalgisch anmutenden Zeichnungen hätte ich vermutet, dass der Ursprung eben viel älter sein müsste.
Madita und Lisabet sind manchmal etwas vorwitzig. Die „Grosse“ gibt sich zuweilen altklug und die „Kleine“ will ihr dabei in nichts nachstehen. Lisabet pflichtet Madita mehrfach mit „Apselut“ bei. Die Schwestern lernen, dass es nicht klug ist, sich Erbsen in die Nase zu stecken oder einfach einen Ausflug zu machen, ohne es Mama und Papa zu sagen.
Das Buch ist mit seinen zwei Geschichten auf 96 Seiten und vielen grossflächigen Zeichnungen schnell aus- bzw. vorgelesen. Von mir gibt es 4 Sterne für den nostalgischen Ausflug nach Schweden.